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Wirecard oder die Misere deutscher Technologie-Aktien

Nur wenige Investoren haben frühzeitig die spektakuläre Story des bayerischen Zahlungsdienstleisters mitbekommen. Schuld daran ist auch das Erbe der geplatzten Tech-Blase. Die Neuordnung der deutschen Indexlandschaft wird mehr Klarheit bringen, aber TecDAX-Fans könnten das Nachsehen haben.

Ali Masarwah 21.08.2018

Die Kursexplosion der letzten Monate hat ein ehemaliges Schattengewächs zum Megastar am deutschen Aktienhimmel katapultiert: Wirecard. Der Zahlungsspezialist, der Firmen Lösungen für den elektronischen Zahlungsverkehr anbietet, verdient prächtig mit dem Wachstum der Onlinetransaktionen. Öffentlich in Erscheinung getreten ist das Unternehmen angesichts der geringen Visibilität seiner Geschäftstätigkeit bis vor kurzem indes nicht. Doch das hat sich geändert, spätestens seitdem vor wenigen Monaten ruchbar wurde, dass das 1999 als „InfoGenie AG“ gegründete Unternehmen ein heißer Kandidat für eine Aufnahme im DAX 30 ist. (Vermutlich wird die Commerzbank beim nächsten Rekonstitutionstermin Wirecard weichen müssen.) 

In diesem Jahr kannte der Überschwang der Investoren kein Halten. Seit Ende Mai ist der Wirecard-Aktienkurs von 125 auf 185 Euro gestiegen. Inzwischen ist der Finanzdienstleister an der Börse zwei Milliarden Euro mehr wert als die Deutsche Bank. Doch leider hat kaum ein Investor in signifikantem Ausmaß am Erfolg der vergangenen Jahre teilgenommen. Ein Blick auf unsere Datenbank zeigt, dass nur eine Handvoll Fonds in signifikantem Maße von der Wirecard-Kursentwicklung profitiert hat. 

Optimal partizipiert haben eigentlich nur Fondsinvestoren, die in einem ETF auf den TecDAX investiert waren, in dem die Wirecard-Aktie mit inzwischen gut 14 Prozent Gewicht vertreten ist. Unter den Holdings des iShares TecDAX, des ältesten ETFs auf diesen Index, haben wir die Wirecard AG erstmals per September 2006 mit einem Gewicht von knapp zwei Prozent vorgefunden. ETF-Investoren waren also praktisch seit Beginn der Wirecard-Story dabei. Die untere Tabelle zeigt, dass die Wirecard-Aktie praktisch nur in nicht-investierbaren Indizes und drei ETFs prominent vertreten ist. 

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Über den Autor

Ali Masarwah

Ali Masarwah  Ali Masarwah ist als Chefredakteur für die deutschsprachigen Seiten von Morningstar verantwortlich.

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