Offene Immobilienfonds wieder in der Bredouille

Eine massive Wertberichtigung und eine weitere Schließung sorgen für Schlagzeilen.

Werner Hedrich 11.02.2010

Seit Montag, 8. Februar werden für den TMW Immobilien Weltfonds keine Anteile mehr zurückgenommen. Anbieter Pramerica sieht dies als direkte Auswirkung der massiven Wertberichtigung, die am Freitag, 5. Februar für den Konkurrenzfonds Degi Global Business bekanntgegeben wurde. Gemessen am Nettoinventarwert des Fondsportfolios erlitt dieser durch die Abwertung osteuropäischer Immobilien einen Wertverlust von 21,6%. Verunsicherte institutionelle Anleger hätten deswegen auch aus anderen offenen Immobilienfonds Gelder abgezogen und damit eine Liquiditätskrise beim TMW Immobilien Weltfonds bewirkt, die wiederum zur Schließung des Fonds führte.  

Wie dem auch sei, dies sind mittlerweile keine Einzelfälle mehr. So langsam dämmert es Sparern, dass diese deutsche Asset Klasse ein strukturelles Problem hat. Dafür können Einkaufspassagen, Hochhaustürme und Logistik-Center an sich nichts. Die Hülle, das Produktversprechen der täglichen Rückgabemöglichkeit, liefert aber anscheinend nicht, was versprochen wurde und das erstaunt auch nicht. Die Begründungen der neu auflodernden Krise sind einleuchtend, treffen aber nicht den Kern des Problems. Selbstverständlich stehen die offenen Immobilienfonds besser da, die über stabile Vertriebsstrukturen verfügen. Mit den Sales-Forces können signifikante Abflüsse oder gar Zuflüsse gesteuert werden. Auch die Bewertungsdebatte, ob nun das angelsächsische oder deutsche Bewertungsverfahren näher am Verkehrswert einer Gewerbeimmobilie ist, führt nicht zum Ziel. Der Preis der Immobilie steht, wenn die Tinte unter dem Kaufvertrag trocknet.

Risikolos, von wegen

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