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In 4 Schritten nachhaltige Anlagestrategien in Ihr Portfolio integrieren

Mit diesem Leitfaden finden Sie heraus, welches Ihre Nachhaltigkeitsziele sind und wie Sie sie in die Praxis umsetzen.

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Investoren, die zu einer gleichberechtigteren Gesellschaft beitragen, sich mit drängenden Klimafragen auseinandersetzen oder wissen wollen, welche Unternehmen wirtschaftliche Risiken effektiv managen, stehen vor einer praktischen Herausforderung: Wo soll sie anfangen?

Obwohl nachhaltige Investments in den letzten zehn Jahren bereits einen deutlichen Aufschwung erlebt haben, sind die Zuflüsse in nachhaltige Fonds auf dem besten Weg zu einem weiteren Rekordjahr.

Beim Aufbau eines nachhaltigen Portfolios kann man sich leicht verirren. Viele Fragen müssen beantwortet werden: Welche Nachhaltigkeitsziele hoffe ich erreichen zu können? Wie verfolge ich diese Ziele und profitiere gleichzeitig von hohen Anlagerenditen? Welche Fonds sind verfügbar, um sie in mein Portfolio zu integrieren? Wie erkenne ich den Unterschied zwischen den verschiedenen nachhaltigen Anlagelösungen? Und wie restrukturiere ich mein Portfolio, um sie einzubeziehen zu können?

All das muss nicht kompliziert sein.

In mehreren Einzelschritten hilft Ihnen unser Leitfaden zu verstehen, wie Sie Ihre Anlageziele im Hinblick auf Umwelt, Soziales und Unternehmensführung in konkrete Veränderungen Ihres Portfolios umsetzen können.

  1. Finden Sie heraus, was nachhaltige Investments für Sie bedeuten
  2. Überprüfen Sie, was Sie aktuell in Ihrem Portfolio halten
  3. Informieren Sie sich, welche nachhaltigen Anlagelösungen verfügbar sind
  4. Machen Sie einen Plan für die Umbau Ihres Portfolios

 

Wenn Sie Finanzberater sind, kann Ihnen dieser Leitfaden helfen, Ihre Kunden durch den Übergangsprozess zu nachhaltigeren Anlagen zu führen. Oder Sie informieren sich im Originaldokument in Morningstar Direct.

 

Schritt eins

Finden Sie heraus, was nachhaltige Investments für Sie bedeuten

Wie immer in der Finanzplanung ist es auch hier wichtig, zu Beginn Ziele festzulegen. Wenn Sie nicht wissen, wie welche ESG-Themen in Ihr Portfolio passen, ist es schwierig zu entscheiden, welche Änderungen Sie vornehmen sollen.

Wir sehen bei Investoren drei Ebenen, auf denen sie Nachhaltigkeit wahrnehmen:

  • ESG-unbewusst sind Investoren, wenn sie keine grundlegenden Bedenken haben und daher bei ihren Anlageentscheidungen auch keine ESG-Daten nutzen oder entsprechende Vorlieben äußern.
  • ESG-bewusst sind Investoren, wenn sie achtsam mit ESG-Themen umgehen und ESG-Risiken als Teil ihres regulären Anlageprozesses betrachten.
  • ESG-motiviert sind Investoren, wenn sie versuchen, im größtmöglichen Umfang ESG-Daten zu nutzen, um einen optimalen Kompromiss zwischen ESG-Scores, Risiko und Rendite zu erzielen, wie es der Artikel von Lasse Pedersen, Shaun Fitzgibbons und Lukasz Pomorski für das Journal of Financial Economics aus dem Jahr 2020 beschrieben hat.

 

Sollten Sie Sie ein hochmotivierter ESG-Investor sein, dann gibt es vielleicht noch mehr über Ihre persönlichen Präferenzen und Interessen zu entdecken.

Möglicherweise machen Sie sich besondere Gedanken über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels auf die finanzielle Überlebensfähigkeit eines Unternehmens. Möglicherweise legen Sie – zusätzlich zur Rendite – besonderen Wert darauf, welchen Impact Ihre Investments auf die Menschen oder den Planeten haben. Möglicherweise verfolgen Sie besondere thematische Interessen in Ihren nachhaltigen Portfoliobausteinen und wollen sich ausschließlich darauf konzentrieren, Hersteller von Waffen und Zigaretten aus Ihrem Portfolio zu verbannen oder Unternehmen zu fördern, die nachhaltige umweltfreundliche Verhaltensweisen erleichtern.

Und dann ist da noch die Frage, wie man sich an Impact Investing beteiligt. Möchten Sie in Unternehmen investieren, die einen messbaren, positiven Impact auf Umwelt oder Gesellschaft haben? Zu solchen Investitionslösungen gehören unter anderem Unternehmen für saubere Energie und grüne Anleihen.

Investoren, die den Wunsch haben, ihr Investmentportfolio nachhaltiger zu gestalten, müssen zu guter Letzt entscheiden, worauf sie ihre Energie konzentrieren wollen. Hier kann ein Berater helfen, ihre Interessen klar zu umreißen und in die Praxis umzusetzen.

Entdecken Sie Ihre Beweggründe für nachhaltige Investments

Investoren und Institutionen können von dem Wunsch getrieben sein, die Welt zu verbessern (also positive ökologische und gesellschaftliche Ergebnisse zu erzielen), oder von dem Wunsch, ihre Investments zu verbessern. Meist ist es eine Mischung aus beidem.

Anleger, die die Welt verbessern wollen, erreichen das entweder, indem sie keinen Schaden anrichten (Do No Harm), d. h. negativen Impact vermeiden, oder indem sie einen Unterschied machen (Make a Difference), d. h. positiven Impact erzielen. Anleger, die der Meinung sind, dass ESG-Risiken eine wirtschaftliche Bedrohung für die langfristige Rentabilität von Unternehmen darstellen, können das Ziel verfolgen, ESG-Risiken zu begrenzen (Limit ESG Risk).

Selbstverständlich schließen sich diese Kategorien nicht gegenseitig aus; bei vielen Investoren gibt es Überschneidungen. Die nachfolgende Tabelle zeigt Ihnen, was diese Ansätze ausmacht und wie sie sich voneinander unterscheiden.

Exhibit 1

Um herauszufinden, welcher Ansatz der richtige für Sie ist, können Sie einen detaillierten Fragebogen verwenden.

Bei der Festlegung von ESG-Zielen ist als letzte Frage zu berücksichtigen, ob diese Themen als Portfolioziel oder als Portfoliobeschränkung betrachtet werden sollen. Die Tabelle oben zeigt, wie sich beides mit den verschiedenen Arten nachhaltiger Investments vereinbaren lässt.

Soll Nachhaltigkeit als Portfolioziel dienen, können Sie versuchen, die positiven ESG-Faktoren Ihres Portfolios zu maximieren, genauso wie Sie Risiko und Rendite optimieren. Außerdem können Sie das ESG-Risiko als ein Teil Ihrer gesamten Risikoerwartungen berücksichtigen. Für einen hoch motivierten ESG-Anleger mit einem relativ allgemeinen ESG-Fokus könnte dieser Ansatz gut funktionieren.

Umgekehrt können Sie nachhaltige Investments als Portfoliobeschränkung nutzen – etwa indem Sie Fonds ausschließen, die in Waffenhersteller investieren, oder indem Sie das CO2-Rsiko in Ihrem Portfolio minimieren.

 

Zweiter Schritt

Überprüfen Sie, was Sie aktuell in Ihrem Portfolio halten

Der nächste Schritt besteht darin, sich die Nachhaltigkeit Ihres aktuellen Portfolios genau anzusehen.

Mit Hilfe dieser Fragen können Sie Ihr Nachhaltigkeitsprofil ermitteln und entscheiden, welcher Teil Ihres Portfolios möglicherweise umgeschichtet werden muss:

  • Bewusster Ansatz: Bevorzuge ich Fonds, die von vornherein und gezielt ESG-Anliegen verfolgen, oder akzeptiere ich auch solche, die unbeabsichtigt starke ESG-Eigenschaften haben? Welcher Prozentsatz meines Portfolios erfüllt diese Kriterien und zu welchen Anlageklassen gehören diese Fonds?
  • ESG-Risiko: Wie gut kümmert sich ein Unternehmen um seine finanziell entscheidenden ESG-Risiken im Vergleich zu Wettbewerbern?
  • Grad des ESG-Engagements: Wie hoch ist in meinem Portfolio der Anteil von Fonds, die von Managern verwaltet werden, die sich in hohem Maß für ESG-Prozesse einsetzen? Und wie passt das mit der Höhe des ESG-Risikos zusammen oder eben nicht?
  • Klimaauswirkungen: Passen die Fonds in meinem Portfolio zu meinen Zielen für weniger Kohlenstoffemissionen? (Das ist vor allem für Investoren relevant, die ein besonderes Interesse daran haben, die Klimaauswirkungen zu minimieren).

 

Risiko und Exposure zu ermitteln ist kompliziert. Für Investoren und Berater ist es wichtig, alle Faktoren im Zusammenhang zu prüfen und nicht als unabhängige Teile, um ein vollständiges Bild des Portfolios zu bekommen.

Morningstar Direct bietet eine Reihe von Tools und Daten, die Ihnen helfen können, diese Fragen zu beantworten und über mögliche Umschichtungen nachzudenken.

 

Dritter Schritt

Informieren Sie sich, welche nachhaltigen Anlagelösungen verfügbar sind

Jetzt, da Sie Ihre individuellen Vorlieben ermittelt und die Nachhaltigkeit Ihres Portfolios analysiert haben, ist es an der Zeit, Änderungen vorzunehmen.

Wir werden uns mit den beliebtesten Ansätzen für nachhaltige Investments befassen und die Vor- und Nachteile jedes Ansatzes erläutern.

Wenn Sie das Schlechte ausschließen wollen: Negativ-Screening

Um das investierbare Universum zu bestimmen, nutzen die meisten, wenn auch nicht alle nachhaltigen Fonds Ausschlusskriterien. Dazu zählen gewöhnlich Glücksspiel, Alkohol, Pornografie, die Produktion von Waffen, Tabak und fossile Brennstoffe.

Es gibt Gründe, warum Fonds Ausschlüsse vornehmen:

  • Wenn sozial verantwortliche, glaubens- und wertebasierte Anlagestrategien wie katholische oder Scharia-konforme Fonds Branchen und Unternehmen ausschließen, steht dahinter meist eine bestimmte Moral oder Ethik. Häufig lassen solche Fonds Glücksspiel, Alkohol und Pornografie außen vor.
  • Bei der so genannten Finanziellen Wesentlichkeit dagegen basiert der Ausschluss nicht auf bestimmten Moralvorstellungen, sondern erfolgt aufgrund der finanziellen Aussichten eines Sektors oder einer Geschäftskategorie. Einige Fondsmanager meiden beispielsweise den Energiesektor, weil sie erwarten, dass die Unternehmen in diesem Sektor in Zukunft in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten werden.
  • Auch das regulatorische Umfeld kann zu Ausschlüssen führen. Fonds, die in der Europäischen Union vertrieben werden, dürfen beispielsweise nicht in Unternehmen investieren, die mehr als 25% ihrer Einnahmen aus der Produktion von zivilen Waffen erwirtschaften.
  • Negativscreens waren in der Vergangenheit ein oft gehörtes Argument gegen nachhaltige Investments, weil ein Fondsmanager das Outperformance-Potenzial des Fonds möglicherweise begrenzt, wenn er das investierbare Universum bewusst einschränkt. Aber Ausschlüsse kommen bei allen Strategietypen vor: Selbst Fonds, die keine ESG-Strategien verfolgen, schließen Unternehmen aus, wenn sie nicht zu ihrem Mandat oder ihrer Strategie passen. Value-Aktienmanager etwa klammern teure Unternehmen aus, Growth-Manager langsam wachsende Unternehmen.
  • Sobald ein Ausschluss erfolgt ist, tendiert ein Portfolio zu dem einen oder dem anderen Anlagestil. Die Manager werden aus diesem Grund darauf achten, das Exposure der Portfolios in bestimmten Faktoren, Branchen und Sektoren zu überwachen und etwaige negative Auswirkungen des Ausschlusses auszugleichen.

 

Wenn Sie das Gute betonen wollen: Aktive Aktienfonds

Fonds können andererseits aktiv nach guten Unternehmen suchen und diese gezielt ins Portfolio aufnehmen, statt nur problematische Unternehmen zu meiden. Von allen Anlageklassen haben aktiv gemanagte Aktienfonds – also Aktienfonds, deren Portfoliomanager versucht, den gesamten Aktienmarkt zu schlagen – die meisten Möglichkeiten, ESG-Überlegungen in ihren Anlageprozess einzubeziehen.

In der Regel beginnt der Prozess damit, dass der Fondsmanager das investierbare Universum eingrenzt, indem er umstrittene Unternehmen aussortiert. Anschließend wählt er die Wertpapiere aus; typischerweise geschieht das mit Hilfe einer Kombination aus finanziellen Perspektiven und fundamentalem Nachhaltigkeitsresearch (sowohl eigenes wie von Dritten).

Im nächsten Schritt optimiert er die Positionen auf verschiedene Ziele hin, zu denen auch Nachhaltigkeitskriterien gehören. Zu diesem Zweck gewichtet der Fondsmanager die aus ESG-Sicht besten Unternehmen im Portfolio höher.

Wenn Sie einen zurückhaltenden Ansatz verfolgen: Passive Fonds

Während aktive Manager versuchen, den Markt zu schlagen, folgen passive Manager einem regelbasierten Ansatz mit dem Ziel, Renditen auf dem allgemeinen Marktniveau zu erzielen.

Das Berücksichtigen von ESG-Daten macht passive Investments jedoch komplexer. Anders als bei Aktienindizes, die nach der Marktkapitalisierung gewichtet sind, gibt es für nachhaltige Indizes keinen einheitlichen Standard am Markt. Vielmehr haben die verschiedenen Indexanbieter unterschiedliche Meinungen zu ESG-Daten.

Wenn Sie Impact Investing betreiben wollen: Anleihefonds

Nachhaltige Anleihefonds haben aus vielen Gründen mit größeren Herausforderungen zu kämpfen als Aktienfonds, aber es gibt zwei Hauptgründe:

  • Im Großen und Ganzen ist es bei Schuldtiteln schwieriger als bei Akten, ein Modell für die Bewertung ihrer Nachhaltigkeit zu entwickeln, weil für Unternehmen, die Schuldtitel begeben, andere Offenlegungspflichten gelten.
  • Sektoren – etwa der Energiebereich –, die von der Nachhaltigkeit in besonderem Maß herausgefordert werden, sind in Anleiheindizes oftmals stärker gewichtet als in den meisten Aktienindizes. Ein hochverzinslicher ESG-Anleihefonds, der diese prominenten Sektoren ausklammert, würde völlig anders abschneiden als seine Benchmark und seine Mitbewerber, was es vielen Beratern schwer macht, ihn zu empfehlen.

 

Dessen ungeachtet, gibt es einen Bereich, in dem Anleihefonds einen erheblichen Vorteil gegenüber Aktienfonds haben: Impact Investing. Im Gegensatz zu Aktien können Schuldtitel für bestimmte Projekte und Initiativen zweckgebunden werden, wodurch das Kapital eines Investors unmittelbar mit nachhaltigen Ergebnissen verknüpft wird.

 

Vierter Schritt

Machen Sie einen Plan für die Umbau Ihres Portfolios

Wenn Sie entschieden haben, welche Art nachhaltiger Anlagestrategien Sie interessieren, ist es an der Zeit, mit dem Umbau Ihres Portfolios zu beginnen.

Bedenken Sie dabei verschiedene – manchmal konkurrierende –, Faktoren, wie z. B:

  • Ihre ESG-Ziele und wie intensiv Sie sich für diese Ziele engagieren.
  • Das ESG-Profil Ihres bestehenden Portfolios.
  • Die Anlagelösungen, die Ihnen für nachhaltige Strategien zur Verfügung stehen.
  • Ihre allgemeinen Risiko- und Renditeziele.
  • Die steuerlichen Folgen einer Umschichtung Ihres Kapitals.

 

Wie schnell sollten Sie Ihr Portfolio umschichten?

Mit Blick auf die Reaktion anderer Anleger und die steuerlichen Folgen einer schnellen Umschichtung Ihres Portfolios in die Zielallokation raten wir zu einem schrittweisen Vorgehen bei diesem Transformationsprozess.

Allerdings gibt es Situationen, in denen die "Going Big"-Strategie in Betracht gezogen werden kann:

  • Für Investoren, die ihr Vermögen hauptsächlich in eine – erst später zu versteuernde – Pensionsrücklage investiert haben, hätte eine radikale Umstellung keine dramatischen steuerlichen Konsequenzen.
  • Für jüngere oder neue Investoren könnten Fondsänderungen aus steuerlicher Sicht weniger belastend sein, wenn sie bei ihren Investments eine niedrige Besteurungsgrundlage haben.
  • Für Anleger, die für ihre ESG-Ziele brennen, könnte es akzeptabel sein, die steuerlichen Folgen eines schnellen Wechsels in Kauf zu nehmen. Unabhängig davon, wie leidenschaftlich man sich für ESG-Themen interessiert, ist ein solcher Schritt natürlich nicht möglich, wenn der Anleger nicht in der Lage ist, höhere unmittelbare Steuerzahlungen zu verkraften.

 

Dennoch dürfte es sich um Einzelfälle handeln. Und in jedem dieser Fälle sollten Sie Ihre gesamte finanzielle und steuerliche Situation, die Kosten und Vorteile einer vorzeitigen Zahlung von Kapitalertragssteuern auf Fondsverkäufe genau prüfen, bevor Sie diesen Schritt gehen. In den meisten Fällen dürfte ein schrittweises Vorgehen sinnvoller sein. Die nachfolgende Tabelle zeigt mehrere Wege, wie verschiedene Anlegertypen ihr Portfolio umschichten können.

Exhibit 2

Welche Taktik für Sie die richtige ist, hängt von mehreren Faktoren ab, zum Beispiel davon, was für Sie Priorität hat und ob Sie über die finanziellen Mittel verfügen, um höher als übliche Steuern zu zahlen.

Wenn Ihre oberste Priorität etwa darin besteht, den CO2-Fußabdruck Ihres Portfolios zu verkleinern, könnten Sie versuchen, die ESG-Bereiche mit dem höchsten Impact ins Visier zu nehmen, um dann Vermögenswerte aus Aktienfonds mit hohen CO2-Risiko-Scores abzuziehen und sie in Fonds umzuschichten, die eine Low Carbon-Kennung haben.

Und wenn Ihr Portfolio die Anforderungen erfüllt, könnte es sinnvoll sein, sich zuerst auf die Rentenkonten zu konzentrieren, weil sie schneller einen großen Impact haben können. Aufgrund der spezifischen Bedingungen ist das möglicherweise aber nicht für alle Investoren tragbar, und Sie müssen die Grenzen des verfügbaren Universums im Auge behalten.

Der lange und lohnende Weg zu einem nachhaltigen Portfolio

Dieser Leitfaden will keine Vorschriften machen, sondern eine flexible Abfolge von Schritten aufzeigen, wie Sie Ihre nachhaltigen Präferenzen, Ziele und Bedürfnisse erfüllen können.

Wir erwarten, dass sich in den kommenden Jahren die Anlagemöglichkeiten und Daten im Zusammenhang mit der Nachhaltigkeit schnell ändern. Trotz der bestehenden Komplexität und Einschränkungen gibt es viele Wege, die Sie einschlagen können, um Ihr Portfolio ESG-freundlicher zu machen und gleichzeitig eine vergleichbare Qualität und Diversifizierung Ihrer Investments beizubehalten.

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Über den Autor

Alyssa Stankiewicz und Josh Charlson  Alyssa Stankiewicz ist Research Analystin bei Morningstar. Josh Charlson, CFA, ist Director Manager Selection Morningstar Research Services.