Was Monte Carlo mit Ihrer Altersvorsorge zu tun hat

Wenn man „Monte Carlo“ hört, denkt man vermutlich an alles andere als an die Altersvorsorge. Doch mit Hilfe gleichnamiger Simulationen kann man tatsächlich seine Zukunft planen. Allerdings hat auch diese Methode ihre Tücken.

Adam Zoll 28.08.2013

„Monte-Carlo-Simulation” mag für viele wie der Name einer Achterbahn auf dem Jahrmarkt klingen. Wer den Begriff im Kontext der Finanzwirtschaft hört, fühlt sich vielleicht an die zügellose Zockerei zu Neuer-Markt-Zeiten erinnert. Tatsächlich verbirgt sich dahinter aber eine statistische Methode, die zur Bestimmung von Wahrscheinlichkeiten und Risiken verwendet wird. Sie basiert dabei auf sehr häufig durchgeführten Zufallsexperimenten. Vielleicht sind Sie schon einmal auf den Begriff gestoßen, manche Online-Rechner zur Planung der Altersvorsorge verwenden dieses Verfahren. Denn mit Hilfe der Monte-Carlo-Simulation lässt sich zeigen, wie wahrscheinlich bestimmte Ergebnisse unter verschiedenen Voraussetzungen erreicht werden, und wie sich Zufallsvariablen auswirken. 

Aus der Bombenforschung 

Monte Carlo ist berühmt für sein Spielkasino - und das war auch der Hintergrund für den Namen des Verfahrens, der im Zweiten Weltkrieg geprägt wurde. Schließlich basiert diese  Methode auf sehr häufig durchgeführten Zufallsexperimenten. Wissenschaftler hatten die Monte Carlo Simulation (oder auch MC-Simulation) bei ihrer Arbeit an dem Projekt Manhattan angewandt. Doch schon lange wird die Methode nicht mehr nur in der Atombombenforschung eingesetzt – sie findet in allen möglichen Gebieten Anwendung, von der Wirtschaft bis hin zu Verkehrsplanungen. Dabei ist ein Faktor immer gleich: Es wird getestet, wie zufällig auftretende Vorkommnisse auf eine feste Größe einwirken, und welche Veränderungen das zur Folge hat. Eine Ölfirma etwa könnte die Monte Carlo Simulation nutzen um die möglichen Folgen von Ölbohrungen an einer bestimmten Stelle abzuschätzen.

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Adam Zoll  Adam Zoll is an assistant site editor with Morningstar.com  

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