„Narrow Moat“-Rating für Uber

Aktuell notiert die Aktie deutlich unter dem Ausgabepreis und noch deutlicher unter dem Fair-Value, den wir bei der Firma sehen. Profitabilität sollte bis 2024 erreicht werden.

Wir starten mit der Berichterstattung über Uber Technologies mit einer „Narrow Moat“-Rating mit einem stabilen Moat-Trend. Wir schätzen den Fair Value auf 58 US-Dollar pro Aktie. Uber ist am 10. Mai an die Börse gegangen und hat einen IPO-Preis von 45 US-Dollar pro Aktie erzielt, was am unteren Ende der von der Firma angestrebten Bandbreite liegt. Lag der IPO-Preis mehr als 22% unter unserer Fair-Value-Schätzung, so notiert die Aktie derzeit deutlich tiefer (37,10 USD per Handelsschluss am 13. Mai), und wir empfehlen, diese Aktie zum Kauf auf dem derzeitigen Niveau. 

Uber Technologies wurde 2009 gegründet und ist der führende Anbieter auf dem Mitfahrmarkt in den USA und vermutlich auch weltweit nach dem Abschluss der Akquisition von Careem, die möglicherweise im Januar 2020 abgeschlossen wird. Mit Dienstleistungen wie Mitfahrgelegenheiten, Lebensmittelzustellung und Frachtvermittlung hat das Unternehmen erfolgreich einen Markt erschlossen, den wir 2023 bei 740 Milliarden Dollar und bei über eine Billion Dollar in zehn Jahren schätzen. 

Unserer Ansicht nach rechtfertigt das Kerngeschäft von Uber, die Fahrgemeinschaftsplattform, ein Narrow-Moat-Rating, da sie einige Wettbewerbsvorteile wie Netzwerkeffekte und immaterielle Vermögenswerte aufweist, die das Unternehmen in die Gewinnzone führen und in Zukunft Überrenditen auf das investierte Kapital generieren könnten. Darüber hinaus hat Uber sehr schnell Marktanteile in der Lebensmittelversorgung gewonnen, für die wir ein starkes Wachstumspotenzial sehen. 

Wir erwarten, dass der Gesamtnettoumsatz von Uber bis 2028 bei einer zehnjährigen CAGR von 19% auf über 64 Milliarden US-Dollar steigen wird. Außerdem erwarten wir, dass Uber bis 2024 nachhaltig profitabel wird. Und da Uber seine skalierbare Plattform für andere Dienstleistungen effektiv nutzt, erwarten wir nach 2024 eine weitere Steigerung der operativen Marge.

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